
Womanizer auf der großen Leinwand – Die Ursprungsgeschichte neu erzählt
Die Geschichte hinter einer der einflussreichsten Innovationen im Bereich Sexual Wellness kommt auf die große Leinwand. ‚Pour le Plaisir‘, eine französische Tragikomödie, inspiriert von den Ursprüngen von Womanizer, startet am 6. Mai 2026 in Frankreich, Belgien und der Schweiz.
Unter der Regie von Reem Kherici und mit Alexandra Lamy sowie François Cluzet in den Hauptrollen wurde der Film von Baxtory und Vendôme Films produziert. Er verbindet Fiktion mit realen Ereignissen und erzählt die Geschichte einer Erfindung, die maßgeblich dazu beigetragen hat, den gesellschaftlichen Diskurs über weibliche Lust neu zu gestalten.
Die wahre Geschichte hinter der Innovation
Die Geschichte von Womanizer beginnt in Süddeutschland, wo Michael Lenke erstmals von dem sogenannten „Orgasm Gap“ las – der Diskrepanz in der sexuellen Zufriedenheit, wonach nur 65% der Frauen beim Sex mit einem Partner regelmäßig zum Orgasmus kommen, verglichen mit 95% der Männer. Angetrieben von dieser Erkenntnis machte er sich daran, eine Produktkategorie neu zu denken, die lange Zeit von klassischen Vibrationsprodukten dominiert war. Gemeinsam mit seiner Frau Brigitte, die die frühen Prototypen testete, entwickelte das Paar einen neuen Ansatz zur klitoralen Stimulation.
Mit der Markteinführung im Jahr 2014 führte Womanizer die Pleasure Air Technology ein – eine kontaktlose Stimulationsmethode, die mit sanften Luftimpulsen arbeitet. Diese Innovation bot ein völlig neues sensorisches Erlebnis, veränderte den Markt für Sexual-Wellness-Produkte grundlegend und revolutionierte weibliche Lust.
Über die Produktinnovation hinaus trug Womanizer zu einem umfassenden sowie gesellschaftlichen Wandel bei: Gespräche über weibliche Lust wurden offener geführt und sexuelle Gesundheit zunehmend als selbstverständlicher Teil des Alltags anerkannt.
Von einer persönlichen Geschichte zu einem kulturellen Wandel
Im Mittelpunkt des Films ‚Pour le Plaisir‘ steht ein Paar, das mit einer unerwarteten Wahrheit konfrontiert wird: Nach 20 Jahren Ehe gesteht Fanny, dass sie noch nie einen Orgasmus erlebt hat. Entschlossen, dies zu ändern, beginnt ihr Ehemann Tom, ein Ingenieur, nach einer Lösung zu suchen, und stößt damit eine ebenso persönliche wie transformative Reise an.
Obwohl fiktionalisiert, ist die Erzählung klar von der realen Geschichte von Michael und Brigitte Lenke inspiriert, dem deutschen Ehepaar, das den Womanizer 2014 erfand. Darüber hinaus greift der Film reale Erfahrungen französischer Frauen auf: In einer repräsentativen Umfrage gaben 60% der Frauen in Frankreich an, bereits einen Orgasmus vorgetäuscht zu haben, 35% tun dies gelegentlich oder sogar jedes Mal.
Eine Geschichte als Spiegel eines gesellschaftlichen Wandels
Als romantische Komödie umgesetzt, spiegelt ‚Pour le Plaisir‘ einen umfassenderen gesellschaftlichen Wandel wider. Die zunehmende Offenheit im Umgang mit Intimität und weiblicher Lust hat nicht nur Innovationen vorangetrieben, sondern auch den gesellschaftlichen Diskurs verändert und Frauen darin bestärkt, ihre Sexualität selbstbestimmt zu erkunden.
